Demnächst feiert am Jungen Staatstheater Kassel die Produktion Wall/Flower Premiere. Das Stück der niederländischen Choreografin Anne Suurendonk nimmt sich einem Thema an, das jede und jeden betrifft: dem Erwachsenwerden – mit all seinen Gegensätzen, Umbrüchen und Aufbrüchen.
Das Staatstheater beschreibt die Produktion als eine tänzerische Erkundung der Spannungen zwischen Intro- und Extraversion. Zwei Kräfte, die gegensätzlicher kaum scheinen, aber doch eng miteinander verbunden sind. Auf der Bühne wird dieser innere Konflikt von den Tänzer:innen von TANZ_KASSEL verkörpert – zwischen Rückzug und Selbstreflexion auf der einen Seite und dem Drang nach Verbindung mit der Welt auf der anderen.
Mich persönlich freut diese Zusammenarbeit des Jungen Staatstheaters mit den professionellen Tänzer:innen von TANZ_KASSEL besonders. Denn so wird jungen Menschen, die sich für Tanz interessieren, ein leichter Zugang ermöglicht – nicht nur durch Zuschauen, sondern auch durch ein Wiedererkennen in Themen, die unmittelbar mit dem eigenen Lebensgefühl verbunden sind.
Noch liegt die Premiere vor uns, und ich bin gespannt, wie Wall/Flower diese Fragen und Spannungen auf die Bühne bringt. Klar ist jetzt schon: Es wird ein Abend, der Bewegung und Emotion in den Mittelpunkt stellt – und dabei eine junge Generation direkt anspricht.
Wall/Flower (UA)
Für alle ab 14 Jahren
Choreografie: Anne Suurendonk, Bühne und Kostüme: Anna-Maria Peter, Dramaturgie: Carlotta Rogge, Lars Gunnar Anderstam, Musik: Tom van Wee, Vermittlung und choreografische Assistenz: Ilana Reynolds
Mit: Anna Gorokhova, Myles L. Hunter, Selene Martello, Sara Nicastro, James Potter, Matthias Vaucher
Premiere: Freitag, 10. Oktober, 18 Uhr, TiF – Theater im Fridericianum
Nächste Vorstellungen: 26.10. (18 Uhr), 27.10. (11 Uhr)
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