Evelyn ist für dieses Tanz-Fotoshooting extra aus der Nähe von Braunschweig zu mir nach Kassel angereist.
Sie sucht eine Erweiterung ihres Portfolios. Sie möchte präsenter werden am Markt, ihr Portfolio aufwerten und zeigen, was sie kann. Dafür hat sie einen professionellen Tanzfotografen gesucht und ist bei ihrer Recherche im Internet auf mich aufmerksam geworden.
Nach einigen Kontakten, die in der Kommunikation ganz toll gelaufen sind, haben wir dann einen Weg gefunden, der zu ihrem Budget passte – und der für sie und für mich stimmig war. Das ist mir wichtig. Ich möchte, dass beide Seiten mit einem guten Gefühl in den Shootingtag gehen.
Vorher haben wir besprochen, was sie sich von den Bildern erwartet und was ihr wichtig ist. Je klarer das im Vorfeld ist, desto ruhiger läuft ein Shooting später ab. Und desto mehr Zeit bleibt für das, worum es eigentlich geht.
Zwei Stunden Tanz-Fotoshooting im Studio: Bachata und Ballett
Zum Fotoshooting kam Evelyn in Begleitung ihres Lebensgefährten. Wir hatten zwei Stunden Shooting in verschiedenen Outfits.
Evelyn tanzt Bachata. Sie hat aber auch einige Ballettposen fotografieren wollen, einfach um zu zeigen, was sie als Tänzerin alles leisten kann. Genau das macht ein Portfolio stark: nicht nur eine einzige Facette, sondern die ganze Bandbreite. Wer nur eine Seite zeigt, wird am Ende auch nur für diese eine Seite angefragt.
Wir haben uns im Shooting die Zeit genommen, ihr tänzerisches Können im Foto perfekt einzufangen. Immer wieder haben wir uns die Aufnahmen direkt am Laptop angeschaut und besprochen, was an Pose und Haltung noch besser geht. Dann: korrigieren und wiederholen. So arbeite ich am liebsten: zuhören, Zeit lassen und dann das Bild finden, das zu dir als Tänzer:in vor der Kamera passt.
Dazu kommt das richtige Licht, das ich im Verlauf des Shootings ganz individuell auf Tanz und Körper anpasse. Zwischen Licht und Schatten entsteht bei Tanzaufnahmen die Spannung, die eine Bewegung erst sichtbar macht – die Linie im Arm, die Haltung im Rücken, der Blick, der die Richtung vorgibt.
Im Verlauf des Shootings: ein professionelles Tanzvideo
Evelyn hatte sich außerdem ausdrücklich ein Tanzvideo gewünscht. Das haben wir im Verlauf des Shootings hier bei mir im Studio ebenfalls für sie aufgenommen, professionell gedreht.
Sie hat dafür eigens eine Choreografie in ihrem Bachata eingeübt. Das fand ich wirklich toll.
Für ein Portfolio ist so ein Tanzvideo ein großer Gewinn. Ein Foto zeigt den Höhepunkt einer Bewegung, das Video zeigt den Weg dorthin: Timing, Fluss, Musikalität. Beides zusammen ergibt ein deutlich vollständigeres Bild einer Tänzerin – und Bewegtbild ist auf Instagram und Co. ohnehin das, was am weitesten trägt.
Das Fotoshooting lief insgesamt sehr harmonisch und sehr produktiv.
Warum ausdrucksstarke Bilder für Hobbytänzer:innen wichtig sind
Inzwischen hat Evelyn schon die ersten Bilder auf Instagram gepostet und mir dazu ein tolles Feedback gegeben. Das freut mich am meisten. Gerade Tänzer:innen sind mit sich selbst oft sehr streng. Wenn dann jemand die eigenen Bilder sieht und merkt, dass da wirklich ankommt, was er oder sie tanzt, ist das für mich der schönste Teil der Arbeit.
Und man sieht daran wieder, wie wichtig es für Hobbytänzer:innen ist, die vielleicht auch ein bisschen mehr wollen, wirklich ausdrucksstarke Fotos zu bekommen. Professionelle Bilder, die die Kunst im Bild abbilden und sie transportieren können.
Tanz ist flüchtig. Er passiert im Moment und ist dann vorbei. Foto und Video sind die einzige Möglichkeit, ihn festzuhalten und weiterzugeben – an Veranstalter, an Tanzpartner:innen, an die eigene Community im Netz. Und wer sich am Markt zeigen möchte, wird eben auch über diese Bilder wahrgenommen. Ein schwaches Foto transportiert eine schwache Botschaft, ganz unabhängig davon, wie stark jemand tatsächlich tanzt.
Deshalb lohnt sich auch der weitere Weg nach Kassel. Zwei Stunden Studio, passende Outfits, klare Absprachen – und am Ende Bilder, die deine Kunst und dein Können wirklich zeigen.
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